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Green & Tiny´s Ökobilanz

Die Ökobilanz beleuchtet den gesamten Weg eines Produktes von seinem Ursprung bis zu seiner Entsorgung oder seiner Wiederverwendung. Mit einem Augenmerk auf die Auswirkungen auf unsere Umwelt gibt sie Auskunft über den Input, also über die aufgewendete Energie und die eingesetzten Ressourcen, sowie über den Output, also über die Produktionsabfälle und die letztendliche Entsorgung bzw. die Weiterverwendung.

Der Grad der Naturbelassenheit bzw. der Grad der Weiterverarbeitung von Rohstoffen sowie der Einsatz von naturfremden Rohstoffen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Ökobilanz.

Ebenso entscheidend ist die Menge an Energie, die benötigt wird, um ein Rohstoff in die Form zu bringen, die man für die Herstellung eines Produktes benötigt. Beispielsweise braucht man für die Bereitstellung von massivem Holz vergleichsweise wenig Energie, für Holzfasermatten schon deutlich mehr, für Dämmplatten aus Styrodur aber extrem viel Energie.

Ein hoher Grad an Naturbelassenheit geht oft einher mit einem niedrigen Energiebedarf. Wir von Green & Tiny nutzen diesen Umstand und tragen so zu einer positiven Ökobilanz bei. Massives Holz hat obendrein den Vorteil, dass es anderen „hochgezüchteten“ Baustoffen gegenüber oftmals  in vielfacher Hinsicht deutlich überlegen ist. 

Unten kannst Du mehr über die Ökobilanz lesen…

Ökobilanz, ökologisches Bauen
Die ökologische Vision

Lange haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir Euch die ökologische Vision von Green & Tiny sachlich und anschaulich darlegen können. Der folgende Text gibt hoffentlich einen guten Einblick in unser Konzept:

„Von der Wiege bis zur Bahre“ 

Eine Ökobilanz (auch bekannt als Umweltbilanz, Lebenszyklusanalyse oder life cycle assessment) ist eine systematische Analyse der Umweltwirkungen und der Energiebilanz von Produkten während ihres gesamten Lebensweges nach dem Konzept „from cradle to grave“ – „von der Wiege bis zur Bahre“. Zur Ökobilanz gehören sämtliche Umwelteinwirkungen während der Produktion, der Nutzungsphase und der Entsorgung des Produktes in Form von Abfall und die damit einhergehenden Prozesse wie die Gewinnung der dazu benötigten Rohstoffe.

Quelle:Wikipedia
„Von der Wiege bis zur Wiege“ 

Den Begriff der Ökobilanz kann man durch das von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem amerikanischen Architekten William McDonough entwickelte Konzept des „cradle to cradle“, also „von der Wiege zur Wiege“ oder „vom Ursprung zum Ursprung“ ergänzen. Bei diesem Konzept verursacht das Produkt idealerweise gar keinen Abfall, der entsorgt werden müsste, sondern es behält auf einer weiteren Ebene seinen Nutzen bei. Beispielsweise erzeugt ein Produkt, das nach Ablauf seiner Nutzungsdauer der Natur in Form von Kompost wieder zugeführt wird, keinen Abfall im Sinne von wertlosem Müll, sondern es dient aufgrund seiner Bestandteile nun eben einem anderen Nutzer, nämlich der Erde, als wertvolle Nahrung. Das Ende der Nutzung eines Produktes ist gleichzeitig auch der Anfang seiner Nutzung.

Wir von der Firma Green & Tiny folgen dem Konzept des „cradle to cradle“, das sich für eine ganzheitliche, vollwertige Kreislaufwirtschaft stark macht. Bei guter Pflege können die Tiny Houses von Green & Tiny gut und gerne 100 Jahre alt werden. Sollten sie aber nach einem langen Leben ausgedienten haben, wird das Feld den Würmern und den Mikroorganismen überlassen :-). Der Kreislauf ist damit geschlossen.

Mehr darüber auch im Blogpost „Kompostierbar?“

Soziale Aspekte

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Begriff „Ökobilanz“ je nach Auslegung soziale Aspekte berücksichtigt oder eben nicht. Darunter fallen im Wesentlichen die Arbeitsbedingungen, die bei der Gewinnung der benötigten Rohstoffe und bei deren Weiterverarbeitung vorherrschen. In manchen Ländern ist die Erfassung der Arbeitsbedingungen nur schwer umsetzbar bzw. nicht immer gewollt, weshalb sie in Ökobilanzen oftmals keine Berücksichtigung finden. Abgesehen von den langen Transportwegen liegt hierin ein wesentlicher Grund, dass in Bezug auf die Ökobilanz regionale Produkte vorgezogen werden.

Green & Tiny ist bestrebt, nach Möglichkeit sämtliche Rohstoffe regional zu beziehen. Allerdings steht Regionalität in Abwägung gegen Qualität. Das bedeutet konkret, dass wir für die Stülpschalung Lärche aus kalten, nordischen Regionen beziehen, da sie eine weitaus höhere Beständigkeit aufweist als unsere heimische Lärche. Der lange Transportweg wird zugunsten eines längeren Lebens in Kauf genommen.       

Ökobilanz, ökologisches Bauen
Kreislaufwirtschaft

Um es mit einem simplen Vergleich darzustellen: so wie wir den von den Bäumen ausgeschiedenen Sauerstoff zum Leben benötigen, so benötigen sie das von uns ausgeschiedene Kohlendioxid. Nach dem gleichen Prinzip wollen wir handeln: wir entnehmen der Erde hochwertige Rohstoffe für die Herstellung von nützlichen Dingen, um sie dann zu gegebener Zeit und ebenfalls in qualitativ hochwertiger Form an die Natur zurückzugeben.

Es ist selbstredend, dass es bei diesem Handel um qualitativ einwandfreie Handelsware gehen soll. Damit die angestrebte Kreislaufwirtschaft seinen Namen auch wirklich verdient, muss die Qualität der zurückgegebenen Rohstoffe gleich hoch sein wie die Qualität der entnommenen Rohstoffe. Was der Natur wieder zugeführt wird, ist für sie Nahrung und muss daher vollwertig und unbelastet sein. Daher kommen bei Green & Tiny mit Ausnahme der Fenster kein Lack und auch keine künstlichen Klebstoffe zum Einsatz. Der weitaus größte Anteil der verwendeten Baustoffe ist direkt kompostierbar.  

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